4.November 2011
An diesem Sonntag hiess es für uns früh aufstehen. Denn um 9.00 Uhr war in Montey
Besammlung zur Fuchsjagd. Natürlich fuhren wir wieder einmal sehr knapp los und
mussten uns in Montey beeilen, damit wir rechtzeitig um Neun bereit waren. Als wir
Maryvonne gefunden hatten gab es als erstes den „Bügletrunk-Cocnac“. Als eigene
Gruppe wurden wir dann gefragt, ob wir im Finish auch den Fuchsschwanz jagen wollen.
So bekam Berti an die rechte Schulter einen Fuchsschwanz gehängt. Berti begleitete
mit Nabab unsere Gruppe als Kavalier, das brauchen wir Damen ja. Mit von der Partie
war nur noch Maryvonne mit einem Schulpferd, da ihres schon seit einiger Zeit lahmte.
Ich ritt Gabor. Auf einer Wiese reihten wir uns in die anderen Gruppen ein und
warteten bis wir losreiten konnten. Die erste Gruppe welche loszog waren die Fahrer.
Wir waren als letzte dran. Schon zu Beginn der Strecke erklommen wir eine sehr steile
Böschung. Danach ging alles in der wunderschönen Ebene der Rhone weiter.
Zwischendurch waren Sprünge aufgebaut. Wenn sie meinem Geschmack entsprachen
überwindete ich sie mit Gabor. Immer wieder konnten wir lange Strecken galoppieren,
was uns allen sehr gefallen hat, aber vor allem Nabab. Da Wetter meinte es gut mit
uns und blieb trocken bis kurz vor dem Finish. Beim Finish stärkten wir uns mit
Knabbereien und Getränken bevor wir etwas halbjherzig versuchten Berti den
Fuchsschwanz abzujagen. Es gab da nämlich zwei Probleme. Zumal hatte Berti weitaus
das schnellste Pferd. Das zweite Problem war, dass die Regel besagt, dass der
Fuchsschwanz mit der Rechten Hand genommen werden muss. Der hängt aber an der rechten
Schulter von Berti. Also hätten wir links von Nabab vorbeigaloppieren müssen und uns
weit nach rechts rüberlehnen müssen um den Fuchsschwanz zu nehmen. Das wird im
Damensattel einfach zu schwierig. So konnte am Schluss Berti den Fuchsschwanz
behalten und wir uns beim Mittagessen aufwärmen. Kurz vor dem Finish fing es echt
fies an zu regnen, so dass wir dann doch ein wenig durchgefroren waren.
Es war aber ein schöner Tag, auch wenn die Damensattelgruppe nach meinem Geschmack etwas grösser hätte sein dürfen. Ich hoffe dass nächstes Jahr mehr kommen werden. Die Umgebung ist wirklich sehr schön. In einer grösseren Gruppe macht auch das Finish mehr Spass.
Beatrice Zingg